Die Automobilindustrie geht vom integrierten Druckguss zum Hybridweg "Druckguss + CNC-Veredelung" über
Integrierter Druckguss galt einst als die ultimative Lösung für die Herstellung von Fahrzeugen mit neuer Energie, aber seine hohen Werkzeugkosten (bis zu mehreren zehn Millionen Yuan für einen einzigen Satz) und die Schwierigkeit der Reparatur haben viele Tier-1-Lieferanten zum Umdenken veranlasst. Im Jahr 2026 ist der pragmatischere Weg "Großdruckguss + teilweise CNC-Veredelung". Bei dieser Lösung wird zunächst ein fast netto geformter Rohling durch Druckguss erzielt, und dann werden die Montagefläche, die Gewindelöcher, die Dichtungsnuten und die wichtigsten Gegenflächen durch CNC fertiggestellt. Praktische Fälle zeigen, dass nach der Verwendung der Hybridroute die Gesamtfertigungskosten der Teile im Vergleich zur vollständigen CNC-Bearbeitung um 40-50% und im Vergleich zum reinen Druckguss (der hochpräzise Formen erfordert) um 20-30% gesenkt werden. Der Schlüssel zur CNC-Veredelung liegt in der Kontrolle der Druckgusszulage und der Konstruktion der Vorrichtungen. Aufgrund der Druckguss-Ziehneigung und der Schrumpfverformung erfordert die CNC-Programmierung den Einsatz adaptiver Werkzeugeinstellungen und Online-Messungen. Im Jahr 2026 haben führende CNC-Dienstleister eine spezielle Schnittparameterbibliothek für Aluminiumdruckgusslegierungen entwickelt, was zu einer 30-prozentigen Verkürzung der Bearbeitungszeit führt. Dieser Trend zeigt sich besonders deutlich bei den dreielektrischen Systemgehäusen für neue Energiefahrzeuge, den Fahrwerksaufhängungsteilen und den strukturellen Batteriepacks. Es wird erwartet, dass bis 2028 mehr als 60% der Strukturteile von Fahrzeugen mit neuer Energie ein Hybridverfahren "Druckguss + CNC" verwenden werden.


