Besondere Überlegungen und bewährte Verfahren für die CNC-Bearbeitung von technischen Kunststoffen
Die CNC-Bearbeitung von technischen Kunststoffen (z. B. PEEK, PTFE, POM, PMMA, PC, ABS) erfordert eine völlig andere Strategie als die von Metallen. Zu den größten Herausforderungen gehören: schlechte Wärmeleitfähigkeit (leicht zu schmelzen oder zu verbrennen), niedriger Elastizitätsmodul (leicht zu verformen) und Maßänderungen aufgrund von innerem Spannungsabbau. Zu den bewährten Verfahren für 2026 gehören: Verwendung von Werkzeugen mit einem oder zwei Schlitzen zur Erleichterung der Spanabfuhr; Verwendung von Druckluftkühlung anstelle von Kühlmittel (um die Absorption von Kunststofffeuchtigkeit zu vermeiden); Wartung scharfer Werkzeuge (stumpfe Messer können Reibungswärme erzeugen); und Kontrolle der Schnittmenge und Vorschubgeschwindigkeit. Für PEEK (polyetheretherketone) werden Hochgeschwindigkeitsfräsen (10.000-20.000 U / min) und eine geringe Schnitttiefe (0.1-0 mm) empfohlen, und es werden diamantbeschichtete Werkzeuge verwendet. Für PTFE (Teflon) sind scharfe Drehwerkzeuge und sehr niedrige Vorschubraten erforderlich, da es extrem weich und leicht zu verformen ist. Praktische Fälle zeigen, dass die Oberflächenrauhigkeit von technischen Kunststoffteilen von Ra 3,2 μm auf Ra 0,8 μm ohne Schmelzspuren reduziert werden kann, nachdem eine spezielle Kunststoffbearbeitungsstrategie eingesetzt wurde. Im Jahr 2026 werden CNC-Dienstleister mit Fachkenntnissen im Bereich der technischen Kunststoffe eine starke Nachfrage in den Bereichen medizinische Implantate (PEEK), Halbleitervorrichtungen (POM, PTFE) und Innenräume für die Luft- und Raumfahrt (ABS, PC) verzeichnen.
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