Der indische Markt für CNC-Bearbeitung wächst schnell, ist aber auf importierte Präzisionskomponenten angewiesen
Die "Make in India" -Politik der indischen Regierung hat die Zunahme der Zahl der lokalen CNC-Bearbeitungsunternehmen gefördert. Es wird erwartet, dass der indische CNC-Dienstleistungsmarkt im Jahr 2026 ein Volumen von 2,20 Milliarden US-Dollar erreichen und jährlich um 12% wachsen wird. Allerdings gibt es immer noch offensichtliche Mängel in der lokalen Lieferkette in Indien: Komplexe Vorrichtungen, hochpräzise Formen, fünfachsige Bearbeitungsmöglichkeiten und Oberflächenbehandlung (Eloxieren, Galvanisieren) sind stark von Importen abhängig. Insbesondere die indischen Fabriken sind hauptsächlich gut im einfachen Drehen und 3-Achsen-Fräsen. Teile, die eine Fünf-Achsen-Verknüpfung, Mikrobearbeitung oder Spezialmaterialien wie Inconel erfordern, werden immer noch aus China, Taiwan und Südkorea bezogen. Eine weitere Herausforderung für indische CNC-Unternehmen ist der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, was zu unzureichenden Programmier- und Debugging-Fähigkeiten führt. Für internationale Einkäufer ist es zu einer gängigen Strategie geworden, einfache Teile an indische Zulieferer zu vergeben und komplexe Teile in der ostasiatischen Lieferkette zu halten. Die neue Entwicklung im Jahr 2026 besteht darin, dass einige indische Unternehmen beginnen, eine technische Zusammenarbeit mit chinesischen CNC-Dienstleistern aufzubauen und fünfachsige Programmierschulungen und Fähigkeiten zur Konstruktion von Vorrichtungen einzuführen. Langfristig wird erwartet, dass Indien ein wichtiger Knotenpunkt für die Low-End-CNC-Bearbeitung wird, aber die High-End-Präzisionsbearbeitung wird sich weiterhin auf Ostasien stützen.
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